

Auftraggeber: Umweltbundesamt
Institut: Umweltbundesamt und Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
(IWES)
Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Voraussetzung ist aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird. Ein weiterer Neubau von Kohlekraftwerken ist nicht nötig.
Auftraggeber: DanWatch
Institut: DanWatch
Deutsche Energiekonzerne verwenden in ihren Kraftwerken Steinkohle aus der umstrittenen kolumbianischen Mine El Cerrejon. DanWatch kritisiert, dass die Rechte der Anwohner und Arbeiter in El Cerrejon seit Jahrzehnten missachtet werden. Download nur in englischer Sprache
Auftraggeber: Sachverständigenrat für Umweltfragen
Institut: Sachverständigenrat für Umweltfragen
Weder eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken noch der Bau neuer Kohlekraftwerke mit Kohlendioxidabscheidung und -speicherung sind notwendig. Bereits der Bestand an konventionellen Kraftwerken (mit einem geringen Zubau an Gaskraftwerken) reicht als Brücke – hin zu einer regenerativen Stromversorgung – aus.
Auftraggeber: Umweltbundesamt
Institut: Umweltbundesamt
"Phantom Stromlücke": Die Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen.
Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas.
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Institut: Dr. Joachim Nitsch, Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Abteilung „Systemanalyse und Technikbewertung“ des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch kann von derzeit rund 15 Prozent bis 2020 auf gut 30 Prozent verdoppelt und bis 2030 auf 50 Prozent gesteigert werden.
Beim Neubau von fossilen Großkraftwerken sollten 9 GW in Kohlekraftwerken nicht überschritten werden
Auftraggeber: Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)
Institut: Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)
Eine vollständige Strombedarfsdeckung mit erneuerbaren Energien ist möglich. Hohe Anteile von Grundlastkraftwerken sind mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien nicht vereinbar
Auftraggeber: Umweltbundesamt
Institut: Umweltbundesamt
Das 40%-Ziel ist erreichbar – aber nur mit entschiedener Klima- und Energiepolitik. Der Emissionshandel kann ökonomische Anreize setzen, um die Umstellung der Stromerzeugung auf Gas befeuerte Kraftwerke zu erreichen, die Wahl des Brennstoffs bleibt jedoch letztlich immer dem Anlagenbetreiber überlassen, der eine Neu oder Ersatzanlage errichten will. Sollten die Energieversorgungsunternehmen eine größere Zahl neuer Kohlekraftwerke bauen als im UBA-Szenario vorgesehen, sänkendie Emissionen im Emissionshandelssektor weniger stark.
Auftraggeber: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Institut: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.
Die Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig ist eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das bestehende Stromversorgungssystem sei bereits viel flexibler als allgemein bekannt.
Schon heute stehen für das deutsche Stromnetz rund zehn Gigawatt Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke zur Verfügung. Das entspricht der Leistung von zwölf Kohlekraftwerken.
Auftraggeber: Greenpeace International und European Renewable Energy Council (EREC)
Institut: DLR, Institute of Technical Thermodynamics, Department of Systems Analysis and Technology Assessment, Stuttgart, Germany Ecofys BV, P.O. Box 8408, NL-3503 RK Utrecht, Kanaalweg 16-G
Durch den Einsatz von Energie und erneuerbare Energien lässt sich die Hälfte des globalen Energiebedarfs bis zum Jahr 2050 decken. Ein Ausbau von Kohle- und Kernkraft ist dazu nicht nötig
Auftraggeber: EUROSOLAR - Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Institut: Dr. Harry Lehmann, Vizepräsident EUROSOLAR –
Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Der größte Teil der notwendigen Kraftwerksersatzleistung bis 2020 durch Erneuerbare Energien bereitgestellt werden kann. Unter Berücksichtigung einer Energieeffizienz-Steigerung von 1% pro Jahr, so können Windenergie,
Photovoltaik und Biomasse beinahe den gesamten maximal erwarteten Kraftwerksersatzbedarf leisten.
Auftraggeber: Deutscher Bundestag
Institut: Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag
Ein Vergleich der Stromgestehungskosten von CCS-Kraftwerken mit anderen CO2-armen, v. a. regenerativen, Erzeugungsoptionen zeigt, dass im Jahr 2020 die meisten der betrachteten regenerativen Technologien ein ähnliches Kostenniveau erreicht haben könnten, wie es für CCS-Kraftwerke ermittelt wurde
Die Kosten der CO2-Abscheidung und -Lagerung setzen sich aus den Kosten der einzelnen Prozessschritte (Abscheidung, Transport und Lagerung) zusammen. Zusätzlich muss der Wirkungsgradverlust der Kraftwerke und der damit einhergehende erhöhte Verbrauch an Primärenergieträgern berücksichtigt werden.
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Institut: IfnE - Ingenieurbüro für neue Energien
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien wird der Verbrauch von fossilen Energieträgern reduziert. Fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Steinkohle werden im wachsenden Umfang nach Deutschland importiert, wobei es in der letzten Zeit zu sehr starken Preisanstiegen gekommen ist.