
Nicht nur die vier großen deutschen Energiekonzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW planen und bauen in Deutschland neue Kohlekraftwerke auch Unternehmen, wie der deutsche Mischkonzern Evonik oder die Mitteldeutsche Braunkohle-gesellschaft (Mibrag) wollen im Geschäft mit Kohlekraftwerksbauten mitverdienen – auf Kosten des Klimas. Sogar über 100 Stadtwerke und kommunale Energieversorger hängen dem Irrglauben an, Investitionen in neue Kohlekraftwerke wären zukunftsträchtig.
Aufgrund der kohlefreundlichen Gesetzgebung in Deutschland sind auch Energiekonzerne aus dem europäischen Ausland am Klimakiller-Boom in Deutschland beteiligt, ganz vorne dabei sind z.B. der international tätige Energiekonzern GDF Suez mit Hauptsitz in Frankreich oder die Schweizerische Repower (früher Rätia Energie) aus Graubünden. In Ländern wie Dänemark, Schweden oder der Schweiz verunmöglichen Effizienz- oder Klimaschutzvorgaben den Bau neuer Kohlekraftwerke.
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Das Klimasünder-Ranking listet die Energieunternehmen nach den jährlichen CO2-Emissionen ihrer geplanten Kohlekraftwerksprojekte auf. Einsamer Spitzenreiter der Klimasünder ist dabei RWE.
*Berechnungsgrundlage CO2-Emissionen von Neubauprojekten
Ranking | Kohlekraftwerksbetreiber | CO2-Emission der geplanten |
1 | RWE | 56,6 |
2 | E.on | 18,4 |
6 | Evonik | 14,4 |
3 | Vattenfall | 14,3 |
4 | SWS | 10,2 |
5 | GDF Suez | 9,4 |
6 | Trianel | 9,2 |
7 | EnBW | 5,1 |
7 | GKM | 5,1 |
7 | Dow Chemical | 5,1 |
8 | Mibrag | 5,0 |
9 | GETEC | 4,5 |
10 | EVN | 4,2 |