
„Der steigende Widerstand in der Bevölkerung verdirbt auch den Konzernen
die Lust an der Kohle.“
Financial Times Deutschland, 18.9.2009
In Deutschland werden immer mehr Menschen gegen die klimaschädlichen Kohlekraftwerks-planungen von Energiekonzernen, Stadtwerken und anderen Unternehmen aktiv. Wo immer neue Kohlekraftwerke geplant werden – es regt sich massiver Protest.
Kohlekraftwerke werden flächendeckend als veraltete Technologie abgelehnt, deren Bedeutung in einem modernen Energiemix immer geringer werden muss.
Der Protest wird nicht allein von Umweltorganisationen getragen. Im ganzen Bundesgebiet haben sich tausende Menschen in Bürgerinitiativen zusammengeschlossen, Ärzte, Kirchenvertreter, Landwirte, Fischer, Entwicklungsorganisationen, Tourismusverbände, lokale Mittelständler und sogar Wirtschaftswissenschaftler sind gegen neue Kohlekraftwerke aktiv. Nicht zuletzt ist die Klima-Allianz mit ihren vielen verschiedenen Mitgliedsorganisationen Ausdruck der Breite des Kohleprotests. Kohlekraftwerksgegner sich zudem in allen Parteien zu finden, nicht nur bei Bündnis 90/Die Grünen, sondern auch bei SPD, CDU, Die Linke und sogar der FDP!
Es stehen nicht nur einzelne, vor Ort geplante Kohlekraftwerke im Visier des Protests. Vielmehr geht es den Menschen um die Förderung einer zukunftsorientierten Energieversorgung, damit Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und globale Verantwortung miteinander in Einklang gebracht werden. Die Kohlekraftwerksgegner aus den verschiedenen Bereichen vernetzen sich zunehmend, tauschen Informationen aus und planen gemeinsame Aktivitäten.
Der massive Protest gegen die neuen Klimasünder ist erfolgreich: schon über zehn Kohlekraftwerksplanungen wurden gestoppt, viele davon aufgrund des öffentlichen Drucks.
Auch in anderen Ländern machen Menschen gegen Kohlekraftwerksplanungen mobil. Erfahren Sie hier mehr über den Protest in Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA.