


Brunsbüttel Steinkohle CO2: 10,1 Mio. t/a in Planung
Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH ist ein Zusammenschluss von über 50 Stadtwerken vorwiegend aus Baden-Württemberg und Bayern. SWS wurde 1999 gegründet um den Stromeinkauf der Stadtwerke zu bündeln und durch den gemeinsamen Einkauf von größeren Strommengen ihre Position im Wettbewerb mit den Energiekonzernen zu verbessern. Neben dem gemeinsamen Stromeinkauf bietet SWS ihren Gesellschaftern und Partnerunternehmen weitere Energiedienstleistungen an.
Für den Bau des Kohlekraftwerks in Brunsbüttel wurde 2005 die SWS StadtKraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. KG gegründet. Darunter sind 100 Energieversorgungsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt, unter anderem auch viele Stadtwerke, Schweizer Stromunternehmen wie Repower (ehemals Rätia Energie) sowie die SWS Stromhandelsgesellschaft selbst (mit 1,8 Prozent).
Die SWS wirbt um weitere Beteiligungen und plant den Kraftwerksbau. Obwohl die meisten Beteiligten aus Bayern und Baden-Württemberg kommen, soll das Kohlekraftwerk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel gebaut werden.
Neben dem Kohlekraftwerk Brunsbüttel untersucht SWS nach eigenen Angaben den Bau eines 400 MW Offshore-Windparks in der Nordsee. Die Gesellschafter investieren unabhängig von SWS in weitere eigene Projekte.
Umsatz 2008: 3,496 Mrd. CHF (ca. 2,3 Mrd. Euro)
Jahresgewinn 2008: 138 Mio. CHF (ca. 90 Mio. Euro)
Aktuell betreibt Südweststrom keine Kohlekraftwerke in Deutschland.
Weitere Informationen