


EnBW ist einer der vier großen Energiekonzerne in Deutschland. Hauptaktionäre sind mit jeweils 45 Prozent der französische Atomkonzern EdF und die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke, ein Zusammenschluss von Kommunen und Gebietskörperschaften aus Baden-Württemberg. Die Kraftwerksleistung beträgt insgesamt 12.600 MW und stammt zum großen Teil aus vier Atomkraftwerken (AKW). Der Anteil der erneuerbaren Energien beträgt nur 7,5 Prozent. Im Atomkraftwerk Philippsburg kam es 2001 zu zwei Störfällen. Jahrelang wurden Sicherheitsvorschriften missachtet. Die Behörden ordneten eine zeitweilige Abschaltung des AKW an, zwei EnBW-Vorstände mussten zurücktreten. In Baden-Württemberg betreibt EnBW mehrere Steinkohlekraftwerke, zudem ist der Konzern an dem Braunkohlekraftwerk Lippendorf (Sachsen) beteiligt. Ihren Strom verkauft EnBW bundesweit über die beiden Marken „Yello“ und „NaturEnergie“. Auch ist EnBW an über 40 kommunalen Stromversorgern beteiligt, unter anderem in Düsseldorf und Mannheim, wo ebenfalls Kohlekraftwerke geplant werden.
Umsatz 2010: 17,51 Mrd. €
Betriebsergebnis 2010: 2,12 Mrd. €
Die EnBW AG betreibt in Deutschland direkt oder indirekt 12 Kohlekraftwerke
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